Aktienfonds als Altersvorsorge

Investment AktienfondsDas Vertrauen der Bundesbürger in die gesetzliche Rentenversicherung schwindet. Selbst die immer wieder aufflammenden Appelle der Politiker nach privater Vorsorge, führen in der Bevölkerung zunehmend zur Verunsicherung.

Die Fakten: Wer sich heute noch allein auf die gesetzliche Altersvorsorge verlässt, geht einem unsicheren Rentenalter entgegen. Die gesetzliche Rentenversicherung basiert auf dem Umlagesystem aus den fünfziger Jahren. Die dramatische Veränderung der Bevölkerungsstruktur wird von diesem System nicht erfasst. Verschärft wird diese Situation für spätere Rentenempfänger durch das Einlösen von Wahlversprechen der politischen Parteien (Rente mit 63).

Hinzu kommt, dass die meisten Produkte, die für eine Altersvorsorge noch geeignet waren, nur noch eine minimale Verzinsung abwerfen. Ganze Produktbereiche sind durch die Niedrigzinspolitik der EZB unlukrativ geworden. Hierzu zählen insbesondere die Lebens- und Rentenversicherungen.

Unumstritten ist die private Altersvorsorge eine wichtige Säule für den dritten Lebensabschnitt. Deshalb schauen sich immer mehr Erwerbstätige nach Alternativen um.

Alternative Aktienfonds:
Wer eine rentable Anlageform sucht, kommt heutzutage an Aktienfonds nicht mehr vorbei. Wer sich über Jahrzehnte eine finanzielle Absicherung für sein Alter aufbauen will, kann schon mit regelmäßigen Einzahlungen in Aktienfonds ein ansehnliches Vermögen erwerben. Das liegt neben regelmäßigem Einzahlen auch an den sogenannten Erträgen, sprich Ausschüttungen. Wichtig bei der Wahl des geeigneten Aktienfonds ist der Anlageschwerpunkt. In Deutschland investierende Aktienfonds sind stark von der Entwicklung der Heimatbörse abhängig. Die großen Unternehmen, die sogenannten „blue chips“, wie Siemens, BASF, Deutsche Bank, Allianz usw. sind einem wirtschaftlich interessierten Anleger in der Regel bekannt. Eine Ausrichtung des Fonds auf solche Werte schafft ein gewisses Maß an Vertrauen beim Anleger. Riskanter wird es bei internationalen Aktienfonds. Hier haben auch Währungskurschancen und -risiken Einfluss auf den Anlageerfolg.

Sollten man nicht über ausreichende Kenntnisse verfügen, ist eine unabhängige Beratung zu empfehlen. Gegenstand einer Beratung ist zunächst ein sogenanntes Anlegerprofil zu erstellen. Hier werden durch eine Vielzahl von Fragen zunächst die Risikoneigung des Anleger festgelegt. Eine Einstufung der Risikoklasse bildet die Grundlage für die spätere Fondsauswahl. Mit einer anschließenden Analyse können die Ziele des Anlegers genau definiert werden und entsprechende Fonds ausgewählt werden. Zusätzlich können durch Absicherungsstrategien Verluste von vornherein klar begrenzt und neue Trends optimal genutzt werden.

Fazit: Aktienfonds als Altersvorsorge sind für die nächsten Jahre oder Jahrzehnte alternativlos.

 

Über HJM Finanz- und Versicherungsmakler
Hans-Jürgen Müller - beruflicher Werdegang: Steuerfachgehilfe, Bilanzbuchhalter (IHK), Ausbildungslehrgang zum Steuerberater, Fachberater der Finanzdienstleistungen (IHK), Unternehmensberater. Seit 1988 tätig als unabhängiger Finanz- und Versicherungsmakler. Erlaubnis nach § 34c Abs.1 GewO Stadt Kerpen (Immobilien, Darlehensvermittlung, Finanzierung) Erlaubnis nach § 34d Abs.1 GewO IHK-Köln (Versicherungsmakler) Erlaubnis nach § 34f Abs.1 GewO IHK-Köln (Finanzanlagenvermittler)

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