Über HJM Finanz- und Versicherungsmakler

Hans-Jürgen Müller - beruflicher Werdegang: Steuerfachgehilfe, Bilanzbuchhalter (IHK), Ausbildungslehrgang zum Steuerberater, Fachberater der Finanzdienstleistungen (IHK), Unternehmensberater. Seit 1988 tätig als unabhängiger Finanz- und Versicherungsmakler. Erlaubnis nach § 34c Abs.1 GewO Stadt Kerpen (Immobilien, Darlehensvermittlung, Finanzierung) Erlaubnis nach § 34d Abs.1 GewO IHK-Köln (Versicherungsmakler) Erlaubnis nach § 34f Abs.1 GewO IHK-Köln (Finanzanlagenvermittler)
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Abgeltungsteuer prüfen lassen!

Durch die Einführung der Abgeltungsteuer im Jahre 2009 hat sich vieles vereinfacht. Banken oder Fondsgesellschaften führen für ihre Kunden die Abgeltungsteuer auf Kapitalerträge automatisch an das entsprechende Finanzamt ab. Damit keine Nachbelastung für anfallende Kirchensteuer entsteht, werden seit 2015 diese ebenfalls abgeführt.

Grundsätzlich ist die Abgabe der Anlage KAP überflüssig geworden. In einigen Fällen kann sich dennoch das Ausfüllen dieses Formulars lohnen.

Günstigerprüfung vom Finanzamt
Das freiwillige Ausfüllen und die Abgabe der Anlage KAP lohnt sich für alle Steuerpflichtigen, deren Einkommensteuersatz unter 25 Prozent liegt. Hier prüft das Finanzamt, ob gegebenenfalls zu viel Abgeltungsteuer gezahlt worden ist.

Beantragung der Günstigerprüfung
Steuerpflichtige können eine sogenannte  Günstigerprüfung beim Finanzamt beantragen. Diese Prüfung kann im Formular KAP Zeile 4 (1 = Ja) beantragt werden. Das Finanzamt prüft dann, ob die von Banken oder Fondsgesellschaften einbehaltene Pauschalversteuerung höher ist als der persönliche Steuersatz. Liegt der persönliche Steuersatz unter 25 Prozent, wird der Differenzbetrag erstattet. In der Regel können Steuerpflichtige mit einer Erstattung rechnen, wenn das zu versteuernde Einkommen bei Singles nicht über 15.700 EUR und bei Verheirateten nicht über 31.400 EUR liegt. Hier müssen zusätzlich die Originalbescheinigungen der Bank oder Fondsgesellschaft der Steuererklärung beigelegt werden.

KAP

Hat der Sparer seine Freistellungsaufträge (Single 801 EUR /Verheiratete 1.602 EUR) nicht oder zu gering bei seinen Geldinstituten abgegeben, besteht ebenfalls im Formular KAP die Möglichkeit einer Nachprüfung Zeile 5  (1 = Ja). So werden bei der Verteilung der Freistellungsaufträge auf mehrere Institute die nicht erteilten oder nicht optimal verteilten Aufträge korrigiert. Zu viel gezahlte Abgeltungsteuer wird erstattet.

Beispiel: Verteilung des Freistellungsauftrags auf mehrere Institute

 Institut    FreistellungsauftragKapitalerträge
Fondsgesellschaft400 EUR680 EUR
Bank Sparbuch200 EUR  70 EUR
Bausparvertrag201 EUR  51 EUR
Gesamt801 EUR801 EUR

Da der Freistellungsauftrag für die Fondsgesellschaft zu niedrig war, wurde entsprechende Abgeltungsteuer abgeführt.

Fondsgesellschaft Kapitalerträge680 EUR
Freistellungsauftrag./.  400 EUR
Kapitaleinkünfte280 EUR

280 EUR  (25% Abgeltungsteuer = 70 EUR + Soli 3,85 EUR = 73,85 EUR). Abgeführte Abgeltungsteuer  73,85 EUR.

Mit der Günstigerprüfung können Steuerpflichtige beim Finanzamt eine Korrektur der Abgeltungsteuer beantragen.

Hinweis: Die Darstellung stellt keine Steuerberatung dar. Für Ihre persönliche Situation konsultieren Sie Ihren Steuerberater.

Aktienfonds als Altersvorsorge

Investment AktienfondsDas Vertrauen der Bundesbürger in die gesetzliche Rentenversicherung schwindet. Selbst die immer wieder aufflammenden Appelle der Politiker nach privater Vorsorge, führen in der Bevölkerung zunehmend zur Verunsicherung.

Die Fakten: Wer sich heute noch allein auf die gesetzliche Altersvorsorge verlässt, geht einem unsicheren Rentenalter entgegen. Die gesetzliche Rentenversicherung basiert auf dem Umlagesystem aus den fünfziger Jahren. Die dramatische Veränderung der Bevölkerungsstruktur wird von diesem System nicht erfasst. Verschärft wird diese Situation für spätere Rentenempfänger durch das Einlösen von Wahlversprechen der politischen Parteien (Rente mit 63).

Hinzu kommt, dass die meisten Produkte, die für eine Altersvorsorge noch geeignet waren, nur noch eine minimale Verzinsung abwerfen. Ganze Produktbereiche sind durch die Niedrigzinspolitik der EZB unlukrativ geworden. Hierzu zählen insbesondere die Lebens- und Rentenversicherungen.

Unumstritten ist die private Altersvorsorge eine wichtige Säule für den dritten Lebensabschnitt. Deshalb schauen sich immer mehr Erwerbstätige nach Alternativen um.

Alternative Aktienfonds:
Wer eine rentable Anlageform sucht, kommt heutzutage an Aktienfonds nicht mehr vorbei. Wer sich über Jahrzehnte eine finanzielle Absicherung für sein Alter aufbauen will, kann schon mit regelmäßigen Einzahlungen in Aktienfonds ein ansehnliches Vermögen erwerben. Das liegt neben regelmäßigem Einzahlen auch an den sogenannten Erträgen, sprich Ausschüttungen. Wichtig bei der Wahl des geeigneten Aktienfonds ist der Anlageschwerpunkt. In Deutschland investierende Aktienfonds sind stark von der Entwicklung der Heimatbörse abhängig. Die großen Unternehmen, die sogenannten „blue chips“, wie Siemens, BASF, Deutsche Bank, Allianz usw. sind einem wirtschaftlich interessierten Anleger in der Regel bekannt. Eine Ausrichtung des Fonds auf solche Werte schafft ein gewisses Maß an Vertrauen beim Anleger. Riskanter wird es bei internationalen Aktienfonds. Hier haben auch Währungskurschancen und -risiken Einfluss auf den Anlageerfolg.

Sollten man nicht über ausreichende Kenntnisse verfügen, ist eine unabhängige Beratung zu empfehlen. Gegenstand einer Beratung ist zunächst ein sogenanntes Anlegerprofil zu erstellen. Hier werden durch eine Vielzahl von Fragen zunächst die Risikoneigung des Anleger festgelegt. Eine Einstufung der Risikoklasse bildet die Grundlage für die spätere Fondsauswahl. Mit einer anschließenden Analyse können die Ziele des Anlegers genau definiert werden und entsprechende Fonds ausgewählt werden. Zusätzlich können durch Absicherungsstrategien Verluste von vornherein klar begrenzt und neue Trends optimal genutzt werden.

Fazit: Aktienfonds als Altersvorsorge sind für die nächsten Jahre oder Jahrzehnte alternativlos.

 

Sparvertrag mit Investmentfonds

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Investmentfonds

Investmentfonds

Das Investmentsparen erlebt in Deutschland einen kontinuierlichen Aufschwung. Zwar stehen bei privaten Geldanlagen immer noch die Spareinlagen und das Sparen mit Lebensversicherungen ganz oben auf der Liste, allerdings holt das Sparen mit Investmentfonds zügig auf. In der Bundesrepublik sind Tausende von verschiedenen Investmentfonds zugelassen und es werden fast täglich mehr. Rund die Hälfte davon sind von Deutschen Kapitalanlagegesellschaften und ihren Luxemburger Töchtern, der Rest kommt aus dem Ausland. Für den einzelnen Anleger ist die Flut von Angeboten nicht mehr zu überblicken.  Die Zielsetzung eines Investmentfonds ist sehr unterschiedlich.  Die meisten Fonds investieren in Aktien, Anleihen oder in beide Wertpapierarten. Hinzu kommen Immobilen-, Geldmarkt- oder Spezialfonds.

Die Grundidee des Investmentsparens ist jedoch bei allen Typen gleich. Die Investmentgesellschaften stellen den Inhalt des Fonds zusammen und verwalten sie professionell. Das Fondsvermögen wird in Anteilscheine aufgeteilt. Die  Käufer erwerben damit das Recht auf Gewinnanteile aus dem Fondsvermögen. Die Gewinnanteile werden entweder jährlich ausgeschüttet oder angesammelt bis zum Rückgabezeitpunkt – also thesauriert.

Der Kauf von Investmentfonds empfiehlt sich insbesondere für Anleger, die:

  • selbst nicht genügend Erfahrung mit Börsengeschäften haben
  • keine Zeit haben, sich persönlich intensiv um ihre Investments zu kümmern
  • regelmäßig einen bestimmten Betrag ihres Einkommens monatlich investieren wollen
  • sich in interessanten Märkten engagieren möchten, ohne direkt in Einzelaktien zu investieren.

 Neben der Chance auf höhere Erträge hat das Fondssparen viele andere Vorzüge:

  •  Fondsparer bleiben flexibel. Sie können die Höhe der Sparraten nach oben oder nach unten den jeweiligen Lebensumständen anpassen. Das Fondsvermögen kann jederzeit in einen anderen Fonds umgeschichtet werden.
  • Es gibt keine festen Laufzeiten. Fondsanteile können jederzeit veräußert werden.
  • Man kauft jeden Monat zu unterschiedlichen Kursen. Das kann dazu beitragen, die Rendite der Anlage zu erhöhen.
  • Anleger können den Kauf- oder Verkauf  von einzelnen Wertpapieren für den jeweiligen Investmentfonds den professionellen Fondsmanagern überlassen. 

 Bedenken Sie: Auch mit kleineren Beträgen lässt sich auf Dauer ein stattliches Vermögen aufbauen.

Investmentfonds – Die richtige Strategie

[ratings] Die aktuelle Lage an den Finanzmärkten beobachten insbesondere Sparer mit Sorge. Gibt es doch für Spar- und Festanlagen nur Zinsen, die unterhalb der Inflationsrate liegen. Diese Situation wird sich auch in absehbarer Zeit nicht ändern. Bei vielen Sparern haften in den Köpfen immer noch die negativen Meldungen über „Börsencrashs“ und anderen „Weltuntergangsszenarien“. Grundsätzlich ist […] lesen Sie weiter →

Investmentfonds- Altersvorsorge der Zukunft

Die Entscheidung der EZB für weiter fallende Zinsen ging an Sparern nicht spurlos vorbei. Die Folgen dieser Niedrigzinspolitik wirken sich in allen Bereichen von sogenannten „sicheren“ Anlagen aus. Sparer, die ihr Geld auf einem Sparbuch oder auf einem Tagesgeld bzw. Festgeld anlegen, fahren bei einer Inflationsrate von derzeit 1% nur „sichere“ Verluste ein. Eine Zinsänderung […] lesen Sie weiter →

Vom Sparer zum Anleger

Die Entscheidung der EZB für weiter fallende Zinsen ging an Sparern nicht spurlos vorbei. Tagesgeldkonten mit knapp einem Prozent oder Sparbücher mit 0,25% Prozent gleichen die Inflationsrate von derzeit 1,2 % nicht aus. Auch mit einer zehnjährigen Bundesanleihe ist derzeit kein Staat zu machen. An dieser Situation wird sich auf Grund der schwächelnden Wirtschaft in […] lesen Sie weiter →

Investmentfonds: Sollte man über eine Absicherung nachdenken?

Der deutsche Aktienindex hat sich in den letzten vier Jahren seit dem Tiefstand im März 2009 mehr als verdoppelt. Umso wichtiger ist es, über eine Absicherung der Erträge nachzudenken. Vielfach wird jedoch von den meisten Banken oder Investmentgesellschaft ein Absicherungssystem nicht angeboten. Um in Zukunft nicht auf eine derartige Absicherung zu verzichtet, bietet die Stop […] lesen Sie weiter →

Sparer und Kunden von Versicherungen müssen umdenken

Vielfach ist die Eurokrise von vielen verdrängt worden. Aber das kann ein Fehler sein. Denn die Folgen der Niedrigzinspolitik wirken sich in allen Bereichen von sogenannten "sicheren" Anlagen aus. Sparer, die ihr Geld auf einem Sparbuch oder auf einem Tagesgeld bzw. Festgeld anlegen (Zinssatz Tagesgeld durchschnittlich 0,50 – 1,00%) fahren bei einer Inflationsrate von derzeit […] lesen Sie weiter →

Fondsdepot – Unsere aktuelle Bonusaktion

Mit Fondsdepot Bundesliga Live in der BayArena genießen. Jetzt die besten Plätze sichern! Mit unserer aktuellen Bonusaktion haben Sie mit Fondsdepot die Möglichkeit, in der laufenden Fußball Bundesliga Saison live in der BayArena dabei zu sein. Top Spiele und Top Karten erwarten Sie. Der Aktionszeitraum unserer Bonusaktion startet am 01.11.2013 und endet am 31.03.2014. In […] lesen Sie weiter →

Vorsorgesparer unter Druck

Eine attraktive Rendite ist ein Muss, wenn man sich gegen die Folgen einer Inflation schützen will. Bekannte Anlageformen wie Lebens- oder Rentenversicherungen haben es bei diesem Niedrigzinsniveau besonders schwer, weil der Kapitalmarkt kaum eine vernünftige Verzinsung bietet. Ebenso gibt es bei Sparanlagen oder Festgeldkonten nur eine magere Verzinsung, weit unter der Inflationsrate von derzeit 1,5 […] lesen Sie weiter →