Vorsorgesparer unter Druck

Eine attraktive Rendite ist ein Muss, wenn man sich gegen die Folgen einer Inflation schützen will. Bekannte Anlageformen wie Lebens- oder Rentenversicherungen haben es bei diesem Niedrigzinsniveau besonders schwer, weil der Kapitalmarkt kaum eine vernünftige Verzinsung bietet. Ebenso gibt es bei Sparanlagen oder Festgeldkonten nur eine magere Verzinsung, weit unter der Inflationsrate von derzeit 1,5 % – 1,7%.

Das hat enorme Auswirkung auf die Altersvorsorge.

Beispiel: Rentenlücke eines Single 30 Jahre Rentenbeginn mit 67 Jahren (2050).

Bruttogehalt: 3.300 EUR, Nettogehalt ca. 1.980 EUR.

 

Wunschrente, nach heutiger Kaufkraft 1.800 EUR
Wunschrente bei einer Inflation von nur 1,5% (2050)    3.122 EUR
Gesetzliche Rente          1.887 EUR
Rentenlücke 1.235 EUR
Sparrate bei Niedrigzinsniveau 1,5% 580 EUR
Realistische Sparrate Rendite 5,9% 200 EUR

 

Sicher ist sicher: Immer noch liegt das Vermögen der Deutschen mit über 40% auf Sparbüchern oder Tagesgeldkonten und 30% in Versicherungen. (Quelle: Deutsche Bundesbank).  

Für eine realistische Sparrate, die man sich leisten kann, müssen andere Vorsorgeprodukte oder Geldanlagen gewählt werden. Produkte mit einer höheren Rendite, wie beispielsweise Investmentfonds. Ein Umdenken in Deutschland ist dringend notwendig.

 

 

Über HJM Finanz- und Versicherungsmakler
Hans-Jürgen Müller - beruflicher Werdegang: Steuerfachgehilfe, Bilanzbuchhalter (IHK), Ausbildungslehrgang zum Steuerberater, Fachberater der Finanzdienstleistungen (IHK), Unternehmensberater. Seit 1988 tätig als unabhängiger Finanz- und Versicherungsmakler. Erlaubnis nach § 34c Abs.1 GewO Stadt Kerpen (Immobilien, Darlehensvermittlung, Finanzierung) Erlaubnis nach § 34d Abs.1 GewO IHK-Köln (Versicherungsmakler) Erlaubnis nach § 34f Abs.1 GewO IHK-Köln (Finanzanlagenvermittler)

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